Kennst Du das?
Gleich beginnt ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation oder ein Elternabend.
Oft versuchen wir dann, uns mit unseren Gedanken zu beruhigen.
Dabei vergessen wir etwas Wichtiges:
Stress zeigt sich nicht nur im Kopf – sondern auch im Körper.
Eine einfache Übung
- Atme dreimal langsam durch die Nase ein und durch den Mund aus.
- Lass Schultern und Arme schwer werden. Lass sie nach vorne fallen, dem Boden entgegen.
- Komm wieder hoch. Zieh jetzt die Schultern hoch zu den Ohren. Halte die Spannung kurz und atme weiter.
- Zieh die Schultern weit nach hinten und lass sie dann nach unten fallen.
- Heb den Kopf leicht an. Atme weiter.
Das ist Deine Präsenzhaltung.
Warum das helfen kann
Wenn wir unter Stress stehen, nehmen wir oft unbewusst eine angespannte oder klein gewordene Haltung ein.
Diese Übung bringt Dich für einen Moment zurück in Deinen Körper. Sie hilft Dir, Anspannung wahrzunehmen, loszulassen und wieder aufrechter in die Situation zu gehen.
Sie ersetzt keine langfristige Stressbewältigung.
Aber sie kann ein kleiner Anker sein, wenn Du vor einem wichtigen Moment wieder etwas mehr Ruhe und Präsenz finden möchtest.

