Spaziergänge in der Natur helfen gegen Stress

24.08.26 06:40 AM - Von Laurence

Doch warum ist das eigentlich so?


Unsere Stressreaktion ist uralt. 

Sie hat sich im Laufe der Evolution entwickelt und sollte ursprünglich unser Überleben sichern. 

Gefahren wie wilde Tiere oder Feuer aktivierten unseren Überlebensinstinkt. 

Der Körper stellte blitzschnell Energie bereit, damit wir kämpfen oder fliehen konnten. 

Sobald die Gefahr vorbei war, sank der Stresspegel wieder.


Genau deshalb tut uns Bewegung bis heute so gut. 

Sie hilft unserem Körper dabei, die aktivierte Stressreaktion wieder abzubauen.

Doch beim Spazierengehen in der Natur passiert noch etwas anderes.

Unser Gehirn ist heutzutage oft einer Dauerbeschallung ausgesetzt: Bildschirme, Lärm, Nachrichten und ständige Erreichbarkeit. 

Wir springen permanent von einem Reiz zum nächsten und kommen kaum noch zur Ruhe.


Die Natur wirkt wie ein Gegenpol.

Sanfte, gleichmäßige Bewegungen helfen unserem Gehirn, zu entschleunigen. Das können zum Beispiel sein:

  • Blätter, die sich im Wind bewegen
  • Wolken, die langsam über den Himmel ziehen
  • Wasser, das in einem Bach plätschert

Ähnlich wie bei einer Meditation lässt unser Gehirn dabei unbewusst los und kommt zur Ruhe.

Auch das Gehen selbst unterstützt diesen Prozess. 

Die rhythmischen Bewegungen und das gleichmäßige Atmen senden deinem Nervensystem das Signal: Alles ist in Ordnung. Es besteht keine akute Gefahr.

Dadurch können Körper und Gehirn Schritt für Schritt wieder entspannen.


Wenn Du also einen stressigen Tag hattest, reichen oft schon 10 Minuten entspanntes Spazierengehen, um dein Nervensystem herunterzufahren.

Und wenn Du mehr Zeit hast? 

Umso besser. Je länger Du in Ruhe spazieren gehst, desto länger profitiert Dein Körper von diesem entspannten Zustand.


Ein kleiner Tipp zum Schluss

Lass dein Handy wenn möglich zu Hause oder stecke es zumindest in die Tasche.

Keine Musik. Keine Anrufe. Keine Nachrichten.

Nur Du und die Natur.

Laurence